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Parodontologie

Die Parodontologie umfasst die Erkennung und die Behandlung von Erkrankungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates, insbesondere der Parodontitis (im Volksmund auch als „Parodontose“ bekannt).

Die Parodontitis ist eine bakteriell bedingte, chronische Entzündung, die unbehandelt zu einer Zerstörung des Zahnhalteapparates (Bindegewebe und Knochen) führt und somit Zahnlockerungen und Zahnverlust zur Folge haben kann.

Da die Parodontitis meist schmerzlos verläuft, wird sie vom Patienten häufig nicht bemerkt.

Folgende Symptome können ein Hinweis auf eine vorliegende Parodontitis sein:

  • Zahnfleischbluten
  • Gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch
  • Lockerungen der Zähne
  • Zurückweichendes Zahnfleisch, das die Zähne länger erscheinen lässt
  • Mundgeruch
  • Sekretentleerung aus Zahnfleischtaschen

Bei der Parodontitistherapie werden schonend Zahnstein, weiche Beläge und bakterieller Biofilm aus den Zahnfleischtaschen entfernt.

Je nach Schwere und Verlauf der Erkrankung wird ein mikrobiologischer Keimtest zur Bakterienbestimmung vorgenommen und die Behandlung mit einem individuell bestimmten Antibiotikum begleitet.

Eine engmaschige und regelmäßige Nachsorge ist entscheidend, um das erzielte Ergebnis langfristig zu sichern.